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Seehund am Strand

Trekking- und Naturreise

Familie Kampa reist in 230 Tagen durch 4 Kontinente. Eine der vielen Stationen ihrer Reise ist Neuseeland. Dort begleite DIAMIR sie auf dem Zelttrekking “Aotearoa – Das Land der langen weißen Wolke”

Tag 98
Die geführte Tour mit einem Partnerunternehmen von DIAMIR beginnt: Vormittags noch einmal Freizeit in Christchurch, nach 100 km Fahrt mit wunderschönen Ausblicken auf das Meer Ankunft auf dem ersten Zeltplatz, Beine vertreten – Spaziergang durch das Dorf zum Leuchtturm, leckeres Essen vom Reiseleiter persönlich zubereitet

Tag 99
heute ist Fahrtag – zum Mount Cook NP, mit 3700 m höchster Vulkan/Berg Neuseelands, immer wieder weite gelbe Flächen mit blühendem Ginster in grüner Landschaft, beeindruckende Kirche angesehen: hinter dem Altar riesiges Fenster mit Seeblick, die verschiedenen Blautöne verzaubern, abends die unterwegs gekauften, dann perfekt rosa gebratenen Lachsfilets genossen

Tag 101
am Morgen werden wir mit Vogelgezwitscher geweckt – so hätten wir uns das im Dschungel gewünscht.
Transfer nach Dunedin an die Ostküste mit vielen schönen Zwischenstopps: im historischen Hafen mit Whisky-Brennerei, am Strand mit kugelrunden mannsgrossen Steinen, in Dunedin mit schön erhaltenem Bahnhof und Kirche, abendliches Highlight: nach Einbruch der Dämmerung die Rückkehr der kleinen Blauaugenpinguine beobachtet-tollpatschig tapsen sie in Gruppen an Land und verschwinden schnatternd im hohen Gras und ihren Höhlen

Tag 102
Sonnenaufgang am Strand mit dem erfolglosen Versuch Gelbaugenpinguine zu sehen, dafür an mehreren wohlbeleibten faulen Robben vorbeigelaufen, schöne Farbkontraste zwischen leuchtenden Lupinenfeldern und weißen Sanddünen, auch heute ist ein Fahrtag: es geht in Richtung Te Anau – Startpunkt unserer 1. dreitägigen Trekkingtour, Zwischenstopp an imposanter Meeresbucht, die Weiterfahrt bei sommerlichem Wetter fiel schwer, dafür am Nachmittag nach Ankunft noch im See am Zeltplatz gebadet und lecker gegrillt

Tag 103
der 3-Tage-Trekk beginnt: erst 2 Stunden flach am See entlang dann 3 Stunden bergan, die 15 kg “Marschgepäck” – mit Küche und Verpflegung, Schlafsack und Wechselsachen – wiegen doch schwerer als erwartet, es geht durch einen schönen Märchenwald: große Silberbuchen und am Boden Moose und Farne, gespenstischer Baumbehang, plötzlich die Baumgrenze: Heidelandschaft begleitet uns bis zur Hütte, Wind setzt unterwegs ein und natürlich beginnt es zu regnen, die vielen Wanderer heizen mit Kochen und Körperwärme den großen Aufenthaltsraum auf, nach dem Abendessen gemeinsames Kartenspielen

Tag 104
nachts strömender Regen – weiter bis in den Vormittag hinein, wir brechen die Wanderung ab und gehen durchnässt zum Zeltplatz zurück, dann hört der Regen auf aber die Temperatur sinkt auf 7ºC – neuseeländischer “Sommer”! Wir bekämpfen die trübe Stimmung bei Subway mit einem heißen Kaffee.

Tag 105
die geplante Fahrt zum Milford Sound – ein romantischer Meeressund mit vielen Höhepunkten – endet am Vormittag in einer Polizeikontrolle: es gibt Probleme mit der Erlaubnis Personen zu befördern, wir verbringen den kalten Tag missmutig mit Kaffee, Karten spielen und Essen gehen

Tag 106
erneut unterwegs zum Milford-Sound – dieses mal im Überlandbus, mehrstündige Bootsfahrt, Robben tummeln sich und Wasserfälle dienten als Kulissen in Spielfilmen, das Unterwassergeschehen kann in einer Tauchstation live beobachtet werden – und wir haben endlich einmal Sonne – ein schöner Tag geht mit draußen essen und Sachen packen zu Ende

Tag 111
die Traumtour beginnt bei Sonnenschein! 3 Tage Kayak fahren im Tasmanischen Meer stehen bevor, nach ewig langer Einweisung und Sicherheitstraining geht es endlich los, vorbei an einsamen Buchten die nur vom Wasser aus erreichbar sind, Wind und Wellen werden immer stärker, man hat das Gefühl stehen zu bleiben, eine Robbe begleitet uns kurzzeitig, nach 7 Stunden erreichen wir unser Ziel die Moskitobay (Moskito = beißende Sandfliege, die unserer Stimmung aber nichts anhaben konnte) an einem goldgelben von Felsen umrahmten Strand und zelten gleich in Ufernähe, baden, Abendbrot, Karten spielen und Rotwein

Tag 112
Ausschlafen! Sonne! Freizeit!
Tagesgestaltung nach Wunsch, wir entscheiden uns für Faulenzen am Meer, beobachten Ebbe und Flut und erkunden die Umgebung, der Ruf des Tui begleitet uns den gesamten Tag und ein kalifornisches Wachtelpaar mit winzigen putzigen Küken fühlt sich wohl und unbeobachtet, der Tag endet wie gestern

Tag 113
gemütliches Aufstehen mit Morgenröte, Baden und Frühstück, ideale Bedingungen zum zurück paddeln: fast glatte See, wenig Sonne und nicht zu warm, wir sehen viele Tiere: Seerobben spielen um uns herum – wir könnten sie berühren – oder tummeln sich am Ufer, Kormorane rasten in großen Gruppen auf Steinen, Seevogelschwärmen kreuzen unseren Weg und fliegen zum greifen nah über der Wasseroberfläche – ein ganz besonderes Erlebnis geht zu Ende

Tag 116
eine 3Tagestour im Vulkangebiet steht uns bevor
Start am frühen Vormittag wieder mit schwerem Rucksack durch Wald, über freie Fläche und dann durch Heide, bald beginnt der Regen und nach 5 Stunden erreichen wir völlig durchnässt die Hütte, dann Aufklaren ein kurzer Blick auf die Vulkane wird möglich, die Sachen trocknen in der Sonne und am Kaminfeuer, wir spielen noch lange Karten

Tag 117
Sogar die Wanderschuhe sind getrocknet, wir müssen 700 Höhenmeter bis auf 1900 m hoch und dann wieder herunter, auf unserem Weg über alte Lavaströme begleitet uns erst mäßiger Wind und heiteres Wetter, dann Sturmstärke 7 (70 km/h) und am Sattel eine halbe Stunde Hagel! Hagel der wie unzählige Nadelstiche durch die Kleidung dringt und im Gesicht schmerzt, aufrecht stehen ist kaum möglich, zur Überraschung zeigen sich Krater und Kraterseen für wenige Minuten – tolle Fotos, trotz Gefahr weggepustet zu werden, der Kampf hat sich gelohnt – alle kommen nach 8 Stunden wieder völlig nass in der 2. Hütte an, Aufwärmen am Gas-Ofen und Freude dass wir es geschafft haben

Tag 118
wieder die ganze Nacht Regen der auch am Morgen kaum nachlässt, 3 Stunden zum Teil durch Schlamm über Stock und Steine geklettert und gerutscht, Umziehen auf öffentlicher Toilette war nötig und wir warten im Cafe auf unseren Bus der uns pünktlich abholt, am Nachmittag natürlichen schönes Wetter das wir beim Bad in heißen Quellen dann genießen, Belohnung: leckeres Abendessen im Restaurant Fazit: unsere Wanderungen waren verhext-an insgesamt 6 Tagen sind wir 6mal komplett nass geworden

Tag 119
Weiterfahrt im Vulkangebiet nach Norden, Zwischenstopps:
1. am Wasserfall,
2. im Maori-Museumsdorf, beeindruckend: der heiße Wasserdampf zischt an vielen Stellen aus der Erde, es riecht nach Schwefel und der Dorfteich kocht,
3. im geothermischen Gebiet “craters of the moon” mit fauchenden Fumarolen und blubbernden Schlammlöchern, ringsherum saftig grün bewachsen
4. im Besucherpark “te puia” bei Rotorua mit Geysiren, Kochteich und heißen Schlammlöchern, im Dämmerlicht sind auch Kiwivögel in ihrer Behausung zu bestaunen, unser Zeltplatz lädt mit Hotpools zum Entspannen ein

Tag 120
Abstecher zur Coromandel-Halbinsel, Pausen an alter Goldmine und an uralten Kauri-Bäumen, Wanderung in Zeltplatznähe zur berühmten Bucht “Cathedral Cove” und gebadet bei schönstem Wetter, abends noch im Watt nach heißen Quellen gebuddelt und drin entspannt

Tag 121
vor dem Frühstück baden wir im ganz ruhigen Meer und freuen uns über das Farbspiel beim Sonnenaufgang, Fahrt Richtung Auckland, unterwegs 3 Stunden – mal ohne Regen – gewandert, alte dicke Kauri-Bäume bestaunt: 7 Leute können sie gerade so umarmen! Ankunft im Hostel am Nachmittag, kurz durch die City geschlendert und zum Abschied mit der Gruppe beim Italiener gegessen, eine erlebnisreiche Tour 4000 km quer durchs Land geht zu Ende